Woche der Präsentation IV: Wege nach außen

Während wir über die Präsentation eines Werks sprechen, wird mir bewusst, welchen Weg ein Bild oft geht, bis es dort ankommt, wo wir es dann betrachten können.

Eine Idee, ein Gefühl, ein Gedanke stand zu Beginn. Manchmal erfolgt die Umsetzung ganz spontan und schnell, manchmal erfordert es eine intensive Auseinandersetzung, oft über einen großen Zeitraum, bis das Bild oder das Projekt tatsächlich entstehen kann. Dann ist es für mich sichtbar geworden. Fällt aber der Entschluss, das Bild nun in die Öffentlichkeit zu transportieren, beginnt wieder eine kritische Auseinandersetzung. Ist es nur für mich persönlich authentisch oder kann bzw. möchte ich es nach außen tragen? Hält es einer Kritik, einer fremden Betrachtungsweise stand? Und – wie werde ich es präsentieren? Auch die Art der Präsentation wird dazu beitragen, wie mein Bild wahrgenommen werden wird. Der Betrachter wird, je nach dem Kontext, in dem er es vorfindet, seine ganz eigene Erfahrung damit machen, mit seiner Wahrnehmung und seiner Sichtweise.

Der Besuch eines Fotolabors inspiriert und informiert uns ausführlich und während der Betrachtung der unglaublich vielen Möglichkeiten formen sich bereits die ersten Gedanken, wohin die Reise meiner Bilder gehen kann :

 

 

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