Wieder mit den Helden unterwegs: Die Woche der Präsentation

Zum letzten Mal während unserer Ausbildung machen wir uns auf den Weg, reisen nach Belgien, in ein klitzekleines Blockhaus am Rande eines ebenso kleinen Ortes zwischen Kühen und Hochmooren.

Wieder einmal habe ich nur eine wage Vorstellung, was uns erwarten wird. Vor knapp zwei Jahren begannen wir mit der Wahrnehmung, es folgten Abstraktion und Ausdruck.  Und nun also: „Präsentation“.

Tatsächlich eröffnen die Präsentationen der Semesterarbeiten aller Teilnehmer eine jede Impulswoche. Es ist immer wieder ein unglaublich aufregender und emotionaler Moment, zu sehen, was ein halbes Jahr Entwicklung bei meinen Kollegen und mir bewirkt hat.

Ich selbst bin auch im letzten Monat meiner Semesteraufgabe zu keinem präsentierbaren Ergebnis gekommen. Den Ansatz zu Beginn der Arbeit konnte ich nicht weiterverfolgen. In meinem Leben als Fotografin und auch privat hatte sich so viel verändert. Ich habe viel fotografiert, ich habe gar nicht mehr fotografiert, bis zum Schluss verworfen, akzeptiert, neu aufgestellt.

(Auf meinen Blog-Beitrag zum „Kreativen Loch“ hatte ich einige Zuschriften erhalten. Auch den Lesern bescherte die intensive  Auseinandersetzung mit ihrer Fotografie einen ähnlichen Stillstand, eine zwischenzeitliche Frustration.  Gleichwohl schrieben sie, dass es sie dazu bewegte, neue Ansätze zuzulassen, mit sich kritischer und ehrlicher zu werden. Danke liebe Leser für eure aufmunternden Worte. Ich freue mich über weitere Kommentare, gerne auch direkt in diesen Blog)

Zu Beginn dieser letzten Impulswoche befinde ich mich fotografisch in einem Zustand der Verpuppung, der Metamorphose. Ich bin damit, glaube ich, auf einem guten und kreativen Weg, der für mich aber momentan nicht visualisierbar ist. Also präsentiere ich das, was es ist… :

Woche der Präsentation, wennheldenreisen, Leeres Bild

Punktlandung. Mit meinem leeren Bild katapultiere ich mich mitten in die Thematik dieser Arbeitswoche hinein. Und schon weiß ich glücklich mit rauchendem Kopf wieder einmal, warum ich hier gelandet bin.

Eine ganze Woche Heldenarbeit wartet nun auf uns…..

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