Sommerakademie am Meer

Irgendwie kommen die Helden nicht mehr los vom Norden…

Foto: Carmen Kubitz

Nachdem sie gerade erst auf dem Fotofestival „Horizonte“ in Zingst ihren Charme spielen ließen und dort so manchem zum Durchblick verhalfen, haben sie sich für die diesjährige Sommerakademie von „WennHeldenReisen“ die Nordsee ausgeguckt, genauer: Sylt.

Sylt kann laut, wichtig, wuselig und vor allem im Juli sehr überlaufen sein. In der Hochsaison würde ich nicht wirklich auf die Idee kommen, dorthin zu fahren, um Ruhe zu finden.

Carmen, Jürgen und Martin, die drei Veranstalter des einwöchigen Seminars, wussten es besser: Unmittelbar am Weststrand, am Rande des Landschaftsschutzgebietes gibt es dort eine wahrhaft einzigartigartige Location, die nicht nur aus dem typischen Sylt-Tourismus-Bild fällt, sondern auch ein bisschen aus der Zeit.

Klappholttal, ein weitläufiger Platz direkt hinter den Dünen.
Der Strand so leer, dass man es kaum glauben mag, der Blick so frei, „dass man oben auf der Brücke stehend am liebsten abheben möchte in die unendliche Leichtigkeit des Seins…“ (Carmen).
Ein Ort, wo das lange Abendlicht des Nordens die heißen Sommertage überm Meer ausschwingen lässt.

Ein Ort, der mit seinem spartanischem Charme den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Raum gab zur Entfaltung und zur konzentrierten Arbeit an ihren  persönlichen Fotothemen. 

Ganz und gar unterschiedliche Ansätze in den Vorstellungen, dem fotografischen Hintergrund, den Erwartungen trafen aufeinander.  Tage des Einlassens und Eintauchens ins fotografische Ich folgten und mündeten in einem Abschlussabend mit kleinen Offenbarungen aus vielen oder wenigen Bildern.

Dass diese vielleicht für manchen unerwartete Herangehensweise an die Fotografie  auch innerhalb einer zufällig zusammengekommenen Gruppe so gut funktionierte, hat die Dozenten so nachhaltig beeindruckt, dass sie das am vorletzten Abend am hauseigenen Strand ganz einfach feiern mussten…

Wein trinken auf Sylt, wennheldenreisen, Sommerakademie
Fotos: Martin Timm

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