Werkschau eröffnet im Blauen Haus in Dießen

Die Vernissage am vergangenen Samstag:

Bis zum letzten Moment haben die Absolventinnen mit Unterstützung ihrer Dozenten an ihren Präsentationen gearbeitet. Und bestücken den großen Ausstellungsraum im Blauen Haus in Dießen mit drei ganz unterschiedlichen Werkschauen:

Vier großformatige Bilder, in schwarzen Rahmen, streng formal nebeneinandergehängt, umfasst Angelika Stellzigs Arbeit „beyond“.

Das Gegenständliche bleibt in ihren Bildern teils erkennbar, aber die vorhandenen Formen verflüchtigen sich in Unschärfe und in entsättigte Farben. Lediglich das vierte und letzte Bild sticht durch Formen und leuchtende Farben hervor: „Es ist das versöhnlichste Bild der Serie.“

Der Zyklus „Nichts bleibt“ von Waltraud Lentini hängt dagegen in großen Abständen über die lange Wand verteilt.  Ihre Bildtitel „Verflüchtigung“ und „Verblassende Erinnerung“ machen deutlich, dass es hier um Gedanken, Gefühle und Augenblicke des Loslassens geht.

Was uns ausmache, sei doch das Gegenteil von Festlegung. Deshalb präsentiert sie die zarten Bilder auch ohne Titel: „Ich lasse die Freiheit, in dem Raum zu sehen, was man will“.

Ingeborg Mühlhoff widmet sich mit ihrem Thema dem Wasser. „Wasser ist Leben. Wir bestehen zum Großteil daraus.“


Sie fasst ihre vielzähligen Bilder in sieben Stationen „wie die 7 Tage der Schöpfung und die 7 Tage einer Woche“, und bewegt sich dabei von den Aspekten „Kraft“, aber auch „Erstarrung“ bis hin zu „Befreiung“. Sie nutzt dabei ganz unterschiedliche Stilmittel, mikroskopisch detaillierte Darstellungen hängen neben abstrahiert verflüchtigten Wasserwesen.

Sichtlich stolz und berührt verabschiedeten Carmen Kubitz, Martin Timm und Jürgen Wassmuth ihre Schülerinnen, Martin Timm ging in seiner warmherzigen Rede auf die Entwicklung und Besonderheit jeder „Schülerin“ ein und beschloss die Zeremonie nach Verleihung der Zertifikate mit einer wunderbar dargebrachten Eigenkomposition!

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