Reduktion mit Carmen

„Manchmal geht es darum zu schauen, wenn es allem Anschein nach nichts zu sehen gibt, und zu lauschen, wenn alles um uns herum still zu sein scheint.“
 
Was erhoffe ich mir von diesem Riesenthema?
Typische Situation meines Fotografenalltags: Ein wunderbares Motiv,  nicht das Bild an sich interessiert mich, sondern die Stimmung, eine Emotion, ein Zusammenhang ……Oft – gerade in der Natur –  lässt sich nur unzureichend aufs Bild bannen, was ich „gesehen“ habe….wie komme ich dem näher, was ich suche?  Ich bin gespannt…

Konzentration und Achtsamkeit:

Carmen gibt uns ihre beiden „Helfer“ an die Hand: Wie beeinflussen diese zwei unterschiedlichen, sich ergänzenden Arten der Wahrnehmung unseren Blickwinkel? Welche Wirkung entfalten sie für das Motiv? Bewusstsein entwickeln, hinterfragen, sich auseinandersetzen…. welch ein Luxus, in jedes Thema so einsteigen zu können…..
Natürlich bekommen wir darüber hinaus Techniken und Verhaltenstipps zum Fotografieren, nicht zu wenige,  sodass ich mir zuletzt vorkomme wie beim Kuchenbacken: Rezept lesen, umsetzen, fertig! Kann doch nicht so schwer sein….
„Setzt euch erstmal mindestens eine halbe Stunde an einen Fleck und macht nichts außer sehen, was um euch geschieht, bevor ihr anfangt zu fotografieren.“
Schon wieder……. Ich tu es, entdecke tatsächlich vieles und vieles Schöne, zu dem ich mir sonst selten die Zeit nehme – und habe anschließend doch nicht den blassesten Schimmer, wie ich dieses Bild in meinem Kopf in ein Foto umsetzen soll. Zu viel Input, zu viel Konzentration auf eines, festgefressen!
Wie gut, dass es Martin (den Koch) und sein Curry gibt: Furios mit gesträubtem Haar springt er zwischen wild in der kahlen Klosterküche verteilten Zutaten herum, zaubert ungeahnte Köstlichkeiten, präsentiert schließlich strahlend das Menü, es ist zum Niederknien…..
Die köstliche Speise und ein guter Wein unter Helden und denen die es werden wollen, helfen gegen jeden Frust!

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